Welschen Ennest

im Rahrbachtal

Mebold-Orgel in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist

AKTUELLE KONZERTANKÜNDIGUNG:

KUNSTVEREIN SÜDSAUERLAND

Welschen Ennest, 09. September 2017, 20.00 Uhr

KIT ARMSTRONG

 

Orgel SOLO Sonderkonzert mit Werken von Franz Liszt,

Wolfgang Amadeus Mozart u. a.

 

in der Kirche St. Johannes Baptist in

Welschen Ennest, Kirchstraße

 

 

Erwachsene 10,00 € Schüler/Studenten 5,00 € / Reservierung per Tel. unter 0 27 64 - 77 42

Email: Albrecht.Jung@gmx.net

oder: info@kunstverein-suedsauerland.de

 

- In Zusammenarbeit mit der Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist -

© Copyright Neda Navaee

Kit Armstrong

Die freundschaftlichen Verbindungen der Geschäftsführung des Kunstvereins Südsauerland zu Kit Armstrong haben diesen Pianisten der Weltklasse motiviert, ein spontan geplantes Orgelkonzert an unserer Welschen Ennester Mebold-Orgel zu spielen. Ein außerordentliches Erlebnis wird uns durch diesen bescheidenen Künstler geboten.

 

Die Hauptstücke des Sonderkonzerts gestaltet Kit Armstrong auch am 22. April 2018 an der Orgel in der Berliner Philharmonie.

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Nach dem ausverkauften Konzert in der Constantin-Basilika in Trier am 7. August 2016 an der EULE-Orgel (87 Register, 6.006 Pfeifen) schrieb die Trierer Zeitung Volksfreund: „Teuflisch gut gespielt!“, hieß es von einem Konzertbesucher. Bei seinem Orgel-Debüt in der Trierer Konstantin-Basilika riss Kit Armstrong mehr als 600 Zuhörer von den Bänken. Der junge Star-Pianist bestach dabei vor allem mit seiner erstaunlichen Musikerpersönlichkeit. (…) Trotz aller Vorsicht bei künstlerischen Prognosen: Mit Armstrong könnte konzertantes Orgelspiel eine neue Qualität gewinnen.“

 

Wir rechnen mit einem Ansturm auf die Karten, weil Armstrong am Vorabend des Orgelkonzerts sein Piano Solo-Rezital am 8. September im wahrscheinlich wieder ausverkauften Großen Saal des Kreishauses in Olpe gibt.


Wir bitten Sie daher, Ihre Karten verbindlich zu buchen per Mail an

Albrecht.Jung@gmx.net oder per Telefon unter 0 27 64 - 77 42.

 

Die Mebold-Orgel

Mit viel Liebe zum Detail und profunden Fachkenntnissen des Orgelbaumeisters und seiner Mitarbeiter wurden in der Orgelbauwerkstatt Mebold in Siegen-Breitenbach ab 2001 die Pläne für eine 26-registrige Schleifladenorgel in die Tat umgesetzt.

 

Als Orgelbaumeister Hans Peter Mebold während der Arbeiten plötzlich verstarb, war das Projekt ernsthaft gefährdet. Sein späterer Werkstattleiter Tobias Späth und Frau Marianne Mebold führten die Arbeiten jedoch ohne Verzögerung oder Qualitätseinbruch zu einem sehr guten Ende.

 

Das Instrument wurde am 8. September 2002 durch Pfarrer Paul Nikolajczyk eingeweiht.

 

Die Disposition wurde unter fachlicher Beratung des Orgelbausachverständigen Helmut Peters, Paderborn, von OBM Hans Peter Mebold eigens für Welschen Ennest entworfen. Sie zeichnet sich durch eine selten anzutreffende Vielseitigkeit aus, zumal, wenn man die begrenzte Zahl von 23 originalen (und 3 transmittierten) Registern bedenkt.

Cäcilienfenster neben der Mebold-Orgel in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist Welschen Ennest

Mebold-Orgel in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist Welschen Ennest

Ein „klassischer" Aufbau im Hauptwerk und zahlreiche „romantische" Klangfarben im Schwellwerk wie Salicional, Schwebung, Geigenprinzipal und Oboe in französisch-romantischer Bauweise ermöglichen eine Darbietung von Werken aus nahezu allen Stilepochen und Traditionen.

 

Die leichtgängige mechanische Spieltraktur trägt zur großen Spielfreude bei, die vom Instrument auf den Organisten übergeht. Eine elektronische Setzeranlage ermöglicht die Realisierung auch anspruchsvollster Konzerte, ohne dass dabei ein Registrant tätig werden muss.

 

Ermöglicht wurde die Anschaffung des Instruments durch das Engagement der Mitglieder des eigens gegründeten Orgelbauvereins sowie durch die kleinen und großen Spenden der Gemeindemitglieder und Sponsoren.

Disposition der Mebold-Orgel in der kath. Pfarrkirche St. Johannes Bapt.

in Kirchhundem Welschen Ennest

Hauptwerk C – g’’’

 

1.   Bordun 16’

2.   Prinzipal 8’

3.   Gedackt 8’

4.   Gambe 8’

5.   Octave 4’

6.   Gemshorn 4’

7.   Nasat 2 2/3’

8.   Superoctave 2’

9.   Mixtur 4-fach  1 1/3’

10. Trompete 8’

 

       Tremulant

 

       Zimbelstern

 

       Crescendowalze

 

 

Schwellwerk C – g’’’

 

11. Rohrflöte 8’

12. Salicional 8’

13. Schwebung 8’

14. Geigenprinzipal 4’

15. Blockflöte 4’

16. Quinte 2 2/3’

17. Hohlflöte 2’

18. Terz 1 3/5 ‚

19. Larigot 1 1/3’

20. Sifflöte 1’

21. Oboe 8’

 

Pedalwerk

(durchschobene Lade mit HW)

 

22. Subbaß 16’

      (Transmission mit Bordun 16’ HW)

23. Gemsbaß 8’

24. Octave 4’

      (Transmission mit HW)

25. Corno 16’

26. Trompete 8’

      (Transmission mit HW)

 

Koppeln:  I-II; I-P; II-P

 

Spieltraktur: mechanisch

 

Registertraktur: elektrisch, mit Setzer

 

Die Mebold-Orgel ist auch beim Orgelverbund Westfalen gelistet, der derzeit 28 aktive Mitglieder zählt. Durch Anklicken des nachfolgenden Logos gelangen Sie zur Seite des Orgelverbunds mit weiteren Informationen:

 

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