Welschen Ennest

Mebold-Orgel in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist

AKTUELLE KONZERTANKÜNDIGUNG:

ORGELKONZERT WELSCHEN ENNEST

Sonntag, 11. März 2018, 17.00 Uhr

DARIA BURLAK
Konzertorganistin

 

spielt Werke von

 

 

Domenico Scarlatti

Johann Sebastian Bach,

Maurice Duruflé

und Felix Mendelssohn Bartholdy

 

 

in der Kirche St. Johannes Baptist in

Welschen Ennest, Kirchstraße.

 

Kostenbeitrag: 6 € (Abendkasse)

 

Organisation: Albrecht Jung & Klaus Droste

 

 

Das Konzert wird gefördert durch eine Privatspende und in der Werbung unterstützt von der Sparkasse A-L-K.

Foto Daria Burlak © Privat

Daria Burlak wurde 1986 in Wladiwostok (Russland) geboren. Im Alter von 5 Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht in Moskau. Die Ausbildung zur Konzertpianistin und Klavierpädagogin an der Zentralen Musikschule des Tschaikowsky-Konservatoriums in Moskau schloss sie 2004 mit Auszeichnung ab, von 2004 bis 2005 hat sie am Tschaikowsky-Konservatorium Musikwissenschaft studiert. Von 2005 bis 2012 studierte sie an der Hochschule für Musik Köln in den Klassen von Prof. Vassily Lobanov (Klavier), Prof. Thierry Mechler (Orgel und Improvisation), Prof. Anthony Spiri (Kammermusik), Prof. Gerald Hambitzer (historische Aufführungspraxis), Yoo-Chang Nah, Lia Montoya-Palmen (Gesang), wo sie 2010 zwei Diplome mit Auszeichnung in den Fächern Künstlerische Instrumentalausbildung Orgel und Klavier erhielt. Im Jahr 2012 erwarb sie den akademischen Grad Master of Music in den Fächern Klavier und Orgel solo.

 

2015 hat Daria Burlak das Studium im Fach Konzertexamen Orgel in der Klasse von Prof. Dr. Martin Sander an der Hochschule für Musik Detmold mit Auszeichnung absolviert. Zusätzlich nahm sie an Klavier-Meisterkursen u.a. bei Pierre-Laurent Aimard, Dmitri Bashkirov und an Orgel-Meisterkursen u. a. bei Olivier Latry, Dame Gillian Weir, Eric Lebrun, Helmut Deutsch, Daniel Roth, Harald Vogel und Gary Verkade teil.

 

Sie trat solistisch auf in den Philharmonien von Köln und Essen, Audimax Bochum, Historische Stadthalle Wuppertal, Konzerthaus Detmold. Daria Burlak gab Klavier- und Orgelkonzerte u. a. in Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada, Litauen, Niederlande, Russland, Schweden, USA. Außerdem hat sie Werke von zeitgenössischen Komponisten uraufgeführ1 (2. B. Vassily Lobanov, Thierry Escaich und Pierre Thilloy).

 

In den Jahren 2013-2014 absolvierte sie zwölf Konzerte während einer USA-Tournee, u.a. in den Kathedralen von Hartford (CT), Milwaukee (WI) und Washington. Ihre Konzert- und Studioaufnahmen sowie Interviews wurden gesendet von Radio France, Radio Rossii, Bayerischem Rundfunk, sowie in Kanada und den USA.

 

Daria Burlak ist Preisträgerin mehrerer internationaler Orgel-Wettbewerbe: Ville de Paris 2007, Zweiter Preis und Preis der jüngsten Solistin; 6. Internationaler Mikael-Tariverdiev-Orgelwettbewerb 2009,1n Hamburg-Worcester, USA-Moskau-Kaliningrad, Erster Preis und zehn Sonderpreise; Canadian International Organ Competition 2014, Montreal, Dritter Preis; 9. Internationaler Orgelwettbewerb an Sankt Andreas in Korschenbroich 2015, Erster Preis; 6. Internationaler Orgelwettbewerb Dudelange, Luxemburg 2017, Erster Preis und Publikumspreis.

Die Mebold-Orgel

Mit viel Liebe zum Detail und profunden Fachkenntnissen des Orgelbaumeisters und seiner Mitarbeiter wurden in der Orgelbauwerkstatt Mebold in Siegen-Breitenbach ab 2001 die Pläne für eine 26-registrige Schleifladenorgel in die Tat umgesetzt.

 

Als Orgelbaumeister Hans Peter Mebold während der Arbeiten plötzlich verstarb, war das Projekt ernsthaft gefährdet. Sein späterer Werkstattleiter Tobias Späth und Frau Marianne Mebold führten die Arbeiten jedoch ohne Verzögerung oder Qualitätseinbruch zu einem sehr guten Ende.

 

Das Instrument wurde am 8. September 2002 durch Pfarrer Paul Nikolajczyk eingeweiht.

 

Die Disposition wurde unter fachlicher Beratung des Orgelbausachverständigen Helmut Peters, Paderborn, von OBM Hans Peter Mebold eigens für Welschen Ennest entworfen. Sie zeichnet sich durch eine selten anzutreffende Vielseitigkeit aus, zumal, wenn man die begrenzte Zahl von 23 originalen (und 3 transmittierten) Registern bedenkt.

Cäcilienfenster neben der Mebold-Orgel in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist Welschen Ennest

Mebold-Orgel in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist Welschen Ennest

Ein „klassischer" Aufbau im Hauptwerk und zahlreiche „romantische" Klangfarben im Schwellwerk wie Salicional, Schwebung, Geigenprinzipal und Oboe in französisch-romantischer Bauweise ermöglichen eine Darbietung von Werken aus nahezu allen Stilepochen und Traditionen.

 

Die leichtgängige mechanische Spieltraktur trägt zur großen Spielfreude bei, die vom Instrument auf den Organisten übergeht. Eine elektronische Setzeranlage ermöglicht die Realisierung auch anspruchsvollster Konzerte, ohne dass dabei ein Registrant tätig werden muss.

 

Ermöglicht wurde die Anschaffung des Instruments durch das Engagement der Mitglieder des eigens gegründeten Orgelbauvereins sowie durch die kleinen und großen Spenden der Gemeindemitglieder und Sponsoren.

Disposition der Mebold-Orgel in der kath. Pfarrkirche St. Johannes Bapt.

in Kirchhundem Welschen Ennest

Hauptwerk C – g’’’

 

1.   Bordun 16’

2.   Prinzipal 8’

3.   Gedackt 8’

4.   Gambe 8’

5.   Octave 4’

6.   Gemshorn 4’

7.   Nasat 2 2/3’

8.   Superoctave 2’

9.   Mixtur 4-fach  1 1/3’

10. Trompete 8’

 

       Tremulant

 

       Zimbelstern

 

       Crescendowalze

 

 

Schwellwerk C – g’’’

 

11. Rohrflöte 8’

12. Salicional 8’

13. Schwebung 8’

14. Geigenprinzipal 4’

15. Blockflöte 4’

16. Quinte 2 2/3’

17. Hohlflöte 2’

18. Terz 1 3/5 ‚

19. Larigot 1 1/3’

20. Sifflöte 1’

21. Oboe 8’

 

Pedalwerk

(durchschobene Lade mit HW)

 

22. Subbaß 16’

      (Transmission mit Bordun 16’ HW)

23. Gemsbaß 8’

24. Octave 4’

      (Transmission mit HW)

25. Corno 16’

26. Trompete 8’

      (Transmission mit HW)

 

Koppeln:  I-II; I-P; II-P

 

Spieltraktur: mechanisch

 

Registertraktur: elektrisch, mit Setzer

 

Die Mebold-Orgel ist auch beim Orgelverbund Westfalen gelistet, der derzeit 28 aktive Mitglieder zählt. Durch Anklicken des nachfolgenden Logos gelangen Sie zur Seite des Orgelverbunds mit weiteren Informationen:

 

Erstellt durch:

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